Die sieben Weltwunder – großartige Bauwerke aus der Antike

Machu Picchu, eine verlassene Stadt auf einem hohen Berg in den Anden ist eines der sieben neuen Weltwunder. Die Inka erbauten sie vor rund 550 Jahren, etwa 1450. Die Inka schleppten Steine auf den Berg. Sie fügten diese zusammen und das ohne Mörtel. Daraus entstanden Mauern und auch so entstanden Wohnhütten, Paläste und Tempel. Noch heute stehen die Mauern und gehören zur Weltfaszination.

In Indien steht das weltweit bewundernswerte Gebäude aus weißem Marmor, der Taj Mahal. Dieses Gebäude in Indien ist verziert mit Edelsteinen. Eine prächtige Grabstätte, die der Herrscher Shah Jahan im Jahr 1648 für seine Frau errichten ließ. Bis heute kommen jährlich etwa drei Millionen Besuchen, um den Taj Mahal zu bestaunen.

Ein weiteres großartiges Bauwerk ist das Colosseum in Rom. In diesem Amphitheater in Italiens Hauptstadt flogen vor fast 2000 Jahren die Fetzen. Die Alten Römer hetzten wilde Tiere und Menschen aufeinander – es ging um Leben und Tod. Dabei schauten bis zu 50000 sensationsgierige Menschen zu. Manchmal wurde die Arena mit Wasser gefüllt, damit die Gladiatoren auf Schiffen kämpfen konnten. Fertiggestellt wurde das Colosseum im Jahr 82.

Auch in Jordanien steht ein heutiges Weltwunder aus der Antike. Die Nebentäer, ein Volk von Händlern, schlugen Höhlen, Gänge und sogar Wasserleitungen in den rötlichen Sandstein. So machten sie Petra etwa 200 v. Chr. zu ihrer Hauptstadt. Damals lebten in dieser Felsenstadt etwa 30000 Menschen. Heute ist sie verlassen und wird von Millionen von Menschen bewundert.

Im 10. Jahrhundert war Chichén Itzá die Hauptstadt des Maya-Reiches. Hier steht die nächste heutige Weltpracht, die Pyramide des Gottes Kukulcan. Kukulcan, bedeutet „Gefiederte Schlange“. Eine für jeden Tag besteht die berühmte Pyramide in Mexiko aus 365 Stufen. Zweimal im Jahr werfen die Stufen einen besonderen Schatten: Dann scheint eine Schlange die Pyramide herabzuleiten. Wohlmöglich, dass daraus der Name für diese Begräbnisstätte entstand.

Die Chinesische Mauer ist das längste Bauwerk, das Menschen jemals errichtet haben und die heute zu einen der sieben Weltwunder gehört. Dieses Antike-Bauwerk aus dem Jahre 1644 misst rund 6000 Kilometer und verläuft entlang der früheren Nordgrenze Chinas. Der Bau zog sich über fast 2000 Jahren hin und sollte China vor Eindringlingen schützen.

Als nächstes Wunderbauwerk der Erde steht die Christusstatue in Brasiliens Rio den Janeiro. Auf dem Berg Corcovado steht mit ausgebreiteten Armen der steinerne Jesus aus dem Jahre 1931. Die Statue ist höher als ein zwölfstöckiges Haus und wiegt mehr als 17 voll beladene Passagierflugzeuge. Das Baumaterial wurde mit einer Drahtseilbahn auf den Berg transportiert. Daher konnten die Arbeiter die Statue innerhalb von fünf Jahren errichten.

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One Response to “Die sieben Weltwunder – großartige Bauwerke aus der Antike”

  1. Die 5 interessantesten Fakten zum Herbst » Frank Wettert Says:

    [...] einer Schlange. In der Maya-Ruinenstätte Chichén Itzá auf Yucatán, Mexiko, wird heute die Stufenpyramide Kukulcán so beschienen, dass man durch den Schattenwurf den Eindruck hat, eine gefiederte Schlange gleite [...]



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