Einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr!! [ Dezember 31st, 2011 ] Posted in » Allgemein
Das Team von Kuren & Wellness TV wünscht allen Kunden und
Lesern einen guten Rutsch und einen guten Start in das nächste Jahr
2012!!!
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2012!!!
Morgen ist es soweit, und wir verabschieden das alte Jahr. Viele sind unterwegs, um auf Silvesterpartys das neue Jahr willkommen zu heißen.
Oft sind diese Partys auch sehr festlich, und man trägt ein edles Kleid mit einem tollen Ausschnitt. Dann sollte auf jeden Fall auch das Dekolleté strahlen. Und dafür gibt es noch auf die Schnelle ein paar Tipps.
Sehr gut eignen sich hier glättende Masken. Diese sollte man unbedingt einmal in der Woche auftragen, aber auch kurz vor dem Ball sind sie bestens geeignet, um die Haut noch richtig schön zu machen. Diese empfindliche Hautpartie braucht immer eine gute Pflege, und ein solches Pflege-Extra sollte man sich definitiv gönnen. Um der Haut richtig viel Energie zu schenken, ist eine Feuchtigkeitsmaske bestens geeignet. Danach sieht die Haut gleich wieder viel frischer aus, und vor allen Dingen auch glatter. Es gibt ganz spezielle Dekolleté-Masken, die man dafür nutzen sollte. Es ist natürlich auch gut möglich, ganz schnell eine eigene Maske anzurühren. Für die gewünschte schnelle Straffung zur Silvesterparty schlägt man einfach zwei Eiweiß steif, dann rührt man den Saft einer halben Zitrone unter, und nach dem Auftragen lässt man diese Maske für gute zehn Minuten einwirken. Anschließend wieder schön lauwarm abspülen.
Generell sollte man immer ein paar kleine sanfte Abreibungen einplanen, denn wenn diese unliebsamen kleinen feinen Pickelchen das gesamte Hautbild stören, dann sollte man die Haut immer regelmäßig rubbeln. Dies kann man mit einem Peelinghandschuh machen, oder auch mit einem ganz sanften Körperpeeling. So werden die abgestorbenen Hautschüppchen abgelöst und auch die Durchblutung gefördert.
Wichtig ist auch gerade im Bereich des Dekolletés die Feuchtigkeit. Gerade hier verliert die Haut immer ganz besonders schnell die Straffheit. Wen wundert es, die Haut dient an dieser Stelle als ganz natürlicher BH, und so hat sie auch so einiges auszuhalten. Um sie elastisch zu halten, sollte man sie täglich eincremen, hierfür gibt es im Handel die entsprechenden Produkte zu finden.
Dem Dekolleté setzt auch sehr oft die Sonne so richtig zu. Die Haut ist hier wirklich sehr zart, und daher sollte man sie auch wirklich immer vor den UV-Strahlen schützen, und zwar durch einen möglichst hohen Lichtschutzfaktor. Bei zu viel Sonne reagiert diese empfindliche Partie immer sehr schnell mit Pigmentflecken und vor allen Dingen Knitterfältchen.
Hat man alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen, und es sind doch Fältchen zu sehen, dann kann man hier spezielle Seren anwenden, die die Schäden wieder korrigieren und auch gleichzeitig der vorzeitigen Hautalterung vorbeugen.
Wer für diese Tipps nicht mehr die nötige Zeit hat, darf auch gerne ein klein wenig mogeln. Auch ohne Sonne kann diese Partie eine schöne Bräune erhalten, dafür nutzt man einfach einen Selbstbräuner. Sind einige kleine Fältchen vorhanden, kann man diese durchaus mit einem kleinen Hauch an Glanzpuder optisch quasi ausbügeln. Treten rote Pickelchen auf, nutzt man einen Abdeckstift, gegen Pigmentflecke oder auch Muttermale sollte man zu einem wasserfesten Camouflage-Make-up greifen. Wenn das Dekolleté schön üppig wirken soll, dann nutzt man ein Bronzing-Puder, das man ganz einfach vom Brustansatz an aufträgt in einem großen Bogen nach außen, und zwar bis hin zu den Achseln. Etwas schummeln ist erlaubt, das machen auch die großen Hollywood-Stars.
Bereits bei den alten Ägyptern war es absolut üblich, dass sie sich gegen rheumatische Beschwerden in Bädern wälzten, die aus Nilerde hergestellt wurden. Schon Hippokrates verordnete eine solche Heilerde, und zwar als Brei, und auch der große Paracelsus nutzte sie, und zwar in den Zeiten von Cholera und Pest. In Deutschland war es später Pfarrer Kneipp, der diese Heilerde nutzte, um Hautausschläge zu behandeln. Eine gesamte Kur entwickelte dann sogar Pfarrer Felke aus der Heilerde, und das war auch der Grund, warum er auch den Beinamen Lehmpastor bekam.
Diese Heilerde hat wahrlich bereits eine sehr lange Tradition.
Bereits seit einigen Jahrtausenden wird sie sowohl zu medizinischen Zwecken eingesetzt als auch zu pflegenden. Diese Heilerde ist ein Naturprodukt und ist auch bekannt als Mineralerde, Tonerde oder auch Löss. Sie entstand während der letzten Eiszeit, die vor 10.000 Jahren stattfand, und zwar dadurch, dass zu der Zeit tonnenschwere Eisbrocken Felsen und auch Steine zermalmten. Als Verfeinerer kamen dann noch Wind und Wasser dazu. Durch sie schrumpften sie bis auf die Größe von Staubkörnern.
Die Zusammensetzung von diesem Löss unterscheidet sich immer etwas, es kommt immer darauf an, wo er herkommt. Zum größten Teil ist es aber so, dass sie aus Quarzkörpern und auch kalkigen Bruchstücken bestehen. Dass es hier auch unterschiedliche Farben gibt liegt daran, dass auch der Anteil an Eisen- oder Magnesiumoxiden unterschiedlich ist, so kann es zu einem Grün, Gelb, Weiß oder auch Braun kommen. In der Tonerde sind aber auch Mineralstoffe enthalten, wie beispielsweise Magnesium, Kalzium, Natrium und auch Kalium. Dazu kommen noch Spurenelemente wie Kupfer, Chrom, Zink, Selen und auch Lithium. Dazu kommt auch noch, dass vor allen Dingen die grüne Tonerde sehr reicht ist an der wichtigen Kieselsäure.
Allerdings ist es nicht so, dass dieser gesundheitsfördernde Effekt der Tonerde hauptsächlich dem Reichtum an Mineralien zu verdanken ist. Die Heilerde hat eine sehr unregelmäßige Oberflächenstruktur, und dadurch bekommt sie eine sehr hohe Absorptionsfähigkeit. Daher ist sie in der Lage, Nahrungsgifte und auch schädliche Stoffwechselprodukte ganz einfach an sich zu binden. Dadurch wird die Heilerde so gesund. Allerdings muss man auch dabei sagen, dass sich diese Eigenschaft ungünstig auswirken kann, wenn gleichzeitig Medikamente eingenommen werden müssen. Daher sollte man immer darauf achten, dass zwischen der Einnahme der Medikamente und der Einnahme der Heilerde mindestens zwei Stunden liegen.
Heilerde ist ein Produkt, das man sowohl innerlich als auch äußerlich anwenden kann. Nutzt man sie innerlich, dann wirkt sie zuallererst antibakteriell. Sehr gerne verwendet man sie daher zum Gurgeln, wenn es zu Entzündungen im Mund- und Rachenraum gekommen ist. In diesem Fall verrührt man einen Teelöffel der Heilerde mit einem halben Glas Wasser, das lauwarm sein sollte. Damit spült man dann mehrmals am Tag den gesamten Mundraum und Rachenraum aus. Sehr gut wirkt die Heilerde auch bei Magenübersäuerung, Sodbrennen und für die Darmsanierung. In wissenschaftlichen Untersuchungen konnte jetzt belegt werden, dass die Heilerde in der Lage ist, die überschüssige Magensäure zu binden. Mehrfach untersucht wurde auch bereits die Wirkung im Darm, und dabei konnte herausgefunden werden, dass durch die schöne feine Heilerde die Darmperistaltik angeregt wird. Dadurch sorgt die Heilerde dann für eine gut funktionierende Verdauung.
Die Palette der Anwendungen, die man äußerlich durchführt, ist wirklich sehr umfangreich. Bäder, Einpudern, heiße Umschläge, hier ist fast alles dabei. Und sie wird nicht nur im Bereich der Heilung eingesetzt, auch im Wellnessbereich findet die Heilerde immer mehr Anklang. Beispielsweise verfeinert eine Heilerde-Maske für das Gesicht die Poren, und auch der Zellstoffwechsel wird gut angeregt. Jeder, der eine unreine Haut hat, die recht oft zur Bildung von Mitessern neigt, sollte des öfteren eine Maske mit Heilerde nutzen, denn diese ist in der Lage, überschüssigen Talg gut zu binden. Man verrührt für eine solche Maske einfach ein bis zwei Teelöffel dieser Erde mit genauso viel Wasser. Dann auf das Gesicht auftragen und trocknen lassen. Ist die Maske dann getrocknet, dann kann man sie mit warmem Wasser wieder abwaschen.
Für die Heilerde gibt es in Deutschland sehr strenge Auflagen. Als Heilerde darf hier wirklich nur diejenige Tonerde genannt werden, die ein spezielles Prüfverfahren durchlaufen hat nach dem Arzneimittelgesetz. Wenn sie das geschafft hat, dann besitzt sie auch die Anerkennung als Arzneimittel. Und dafür gibt es wirklich sehr strenge Auflagen. Dafür muss die Heilerde auf jeden Fall so gut wie es irgendwie geht keimfrei sein. Die Tonerden, die in einer Tiefe von bis zu 30 Metern abgebaut werden, enthalten zwar sowieso schon fast keinerlei Keime, um aber auf Nummer sicher zu gehen, werden sie zusätzlich noch bei 133 Grad keimfrei gemacht. Nur so ist es möglich, dass sie auch wirklich als Arzneimittel zugelassen werden.
Anders sieht es beispielsweise aus bei der grünen Mineralerde, die aus Frankreich stammt. Sie ist insgesamt sehr viel feiner als die braune, aber sie darf nur als Nahrungsergänzungsmittel verkauft werden, denn sie wird in der Provence lediglich unter der Sonne getrocknet, aber danach nicht mehr noch zusätzlich sterilisiert. Aber auch alle Mineralerden ohne absolviertes Prüfverfahren unterliegen sehr strengen Qualitätsvorschriften. Auch diese Erden müssen keimfrei sein, und auch Zusätze oder Schwermetalle sind streng verboten. Allerdings unterscheiden sich das Arzneimittel Heilerde und die Mineralerde ohne das genannte Prüfverfahren nicht bei der Wirkung und auch nicht bei den Anwendungsgebieten.
Wer kennt es nicht, wieder einmal hat man nicht aufgepasst, eine Tube oder auch ein Tiegel ist leer, und Ersatz ist noch nicht besorgt worden. Dann steht man da und fragt sich, was man denn nun tun kann. Ganz einfach, entweder setzt man auf Produkte, die eine doppelte Wirkung haben im Beautybereich, oder man greift einfach auf die guten altbewährten Hausmittel zurück.
Wenn beispielsweise der Nagellack nicht mehr wirklich schön aussieht, man aber weg muss und ausgerechnet zu dem Zeitpunkt dann auch noch der Nagellackentferner leer ist, dann gibt es eine gute Möglichkeit, um sich hier zu behelfen. Soweit man einen hellen Nagellack aufgetragen hat, kann man einfach eine weitere Schicht Lack aufpinseln vom selben Lack, und dann nimmt man alles zusammen mit einem einfachen Wattepad ab. Das funktioniert wirklich, denn die neue Schicht Lack löst die alte mit ab. Daraus wird zwar nicht das gleiche Ergebnis, wie dies mit einem Nagellackentferner der Fall wäre, aber es reicht allemal, um die Nägel wieder neu lackieren zu können. Bei den dunklen Farben ist es besser, wenn man den Lack mit dem gleichen Ton ausbessert. Dann noch eine Schicht an Klarlack darüber, und schon sieht alles wieder so aus, als wäre gerade frisch lackiert worden.
Wer schnell eine Maske braucht, aber nichts Passendes im Haus hat, der sollte einmal im Kühlschrank nachschauen, ob noch ein Ei übrig ist. Ist dies der Fall, kann man das Eiweiß von diesem einen Ei steif schlagen, und dann auf das Gesicht auftragen, das natürlich vorher gründlich gereinigt worden sein sollte. Nach einer Viertelstunde nimmt man diese Maske ganz einfach wieder ab mit einem feuchten Tuch. Anschließend die Haut gut eincremen. Diese Maske ist in der Lage, zu erfrischen und zu glätten, und kurzfristig verjüngt sie auch. Nach der Maske bleibt immer nur ein sehr strahlender und straffer Teint zurück. Das gleiche kann man natürlich auch am Dekolleté ausführen.
Immer wieder freut sich die Haut zwischendurch einmal auf eine kleine Rubbelkur. So kann man die alten Hautschüppchen entfernen und auch gleichzeitig die Durchblutung der Haut so richtig ankurbeln. Wer kein fertiges Peeling hat, der kann die Zutaten für ein schönes Peeling auch in der Küche finden. Alles, was man dafür braucht, sind Zucker und Öl. Am besten nutzt man hier Olivenöl, aber auch ein Dusch- oder Badeöl sind durchaus geeignet. Beides vermischt man in einem Topf, das Ergebnis dieser Mischaktion sollte eine breiige Masse sein. Diese gibt man dann auf die Haut, und dann muss man sie nur noch mit kreisenden Bewegungen richtig schön einmassieren. Anschließend spült man dies mit viel warmem Wasser ganz gründlich wieder ab. So wird die Haut wieder so richtig schön glatt und auch zart. Nach dem Abspülen sollte man die Haut aber am besten nur noch ganz leicht abtupfen, denn dann kann man sich das Eincremen sparen.
Oft hat man diese unangenehmen trockenen und spröden Lippen, und ausgerechnet dann ist kein Lippenpflegestift zur Hand. Wer aber eine gute Augencreme zu Hause hat, der kann diese auch ruhig für die Lippen nutzen. Bei beiden Hautpartien ist es so, dass sie ähnliche Eigenschaften haben. Beide Partien sind sehr dünn und dadurch auch recht empfindlich. Sie trocknen viel schneller aus als andere Partien, und daher neigen sie auch eher dazu, Fältchen zu bilden. Die reichhaltigen Pflegestoffe in der Augencreme spenden viel Feuchtigkeit, und zudem pflegen und glätten sie auch gut.
Erwiesen ist, dass sich jede zweite Frau heute unter der Dusche die Beine rasiert. Wenn einem dafür dann der Rasierschaum ausgeht, kann man hier auch ganz einfach zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Während man seinen Conditioner, zu Deutsch auch einfach die Spülung, auf den Haaren einwirken lässt, kann man auch gleich etwas davon auf die Beine streichen. Darin sind Silikone enthalten, und diese sorgen dann dafür, dass die Klinge immer nur ganz sanft über die Haut gleiten kann. So werden die lästigen Härchen ganz sanft entfernt.
Gerade morgens passiert es sehr oft, dass die Haare einfach nicht so wollen wie wir, und oft hat man dann auf die Schnelle nicht das passende Stylingprodukt zur Hand. Alternativ reicht es auch aus, wenn man einen kleinen Klecks an Handcreme oder auch an Allzweckcreme zwischen den Fingerspitzen verreibt und dann in das Haar einknetet. Wenn die Haare sehr störrisch sind, dann kann man eine haselnussgroße Menge in den Händen verteilen, und dann streicht man damit ganz einfach über das krause Haar drüber. Hier gibt es noch einen tollen Zusatz-Effekt, denn diese Prozedur wirkt glättend, und zudem bringt sie auch noch einen ganz tollen Glanz.
Wenn man zum Arzt geht oder auch in die Apotheke, um sich etwas gegen die Erkältung zu holen, dann trifft man immer auf ganz viele Medikamente, die in unterschiedlichen Darreichungsformen zu bekommen sind. Salben, Tabletten, Brausetabletten, Zäpfchen und Spritzen, sehr vieles ist heute möglich. Und doch fragt man sich dann oft, welche dieser Arznei-Formen für welche Erkrankung am besten wirkt, und wann man sie einnehmen sollte. Hier einmal ein genereller Überblick über die Möglichkeiten und auch den Einsatz.
Das Granulat ist bei einigen Menschen sehr beliebt, andere können damit nicht sehr viel anfangen. In den kleinen Körnchen des Granulats stecken die nötigen Wirkstoffe und dazu noch Hilfsstoffe. Je nach Art des Granulats kann es entweder in Wasser gelöst eingenommen werden, oder auch gleich pur. Sehr praktisch sind diese Granulate, wenn man Schluckbeschwerden hat und somit Tabletten nur ganz schlecht einnehmen kann, oder auch für die Einnahme unterwegs. Diese Granulate sind für gewöhnlich so abgepackt, dass eine Tüte einer Portion entspricht.
Brausetabletten sind wohl eine der beliebtesten Formen hierzulande für Medikamente. Sie sind sehr gut geeignet, wenn es gilt, große Wirkstoffmengen zu verabreichen, die man mit einer einfachen Tablette wohl gar nicht herunterschlucken könnte. Diese Brausetabletten sollte man immer in einem großen Glas mit Wasser auflösen, natürlich in stillem Wasser. Wichtig ist, dass man nach Auflösen der Tablette etwas im Glas herumrührt, damit auch kein Tablettensatz am Boden des Glases übrig bleibt. Dann sollte man das Ganze möglichst schnell austrinken.
Die Sprayform kennen die meisten wohl eher vom Nasenspray. Es gibt aber auch Sprays mit einem feinen Sprühnebel, die man einsetzt bei einem trockenen Mund oder auch bei Halsweh. Dort können sie sehr gut für eine Erleichterung sorgen. Immer darauf achten sollte man, dass man solch ein Spray sparsam dosiert. Wer gegen sein Asthma ein inhalatives Spray nutzen muss, der sollte sich vor der Einnahme gründlich schulen lassen.
Spritzen werden nicht so oft genutzt wie all die anderen Medikamente, dennoch gibt es Einsatzgebiete, wo sie notwendig sind, denn wenn bestimmte Medikamente nicht mehr oral in ausreichender Menge vom menschlichen Körper aufgenommen werden können, dann müssen Spritzen her. Das jedem bekannte Beispiel ist hier das Insulin. Diabetiker kommen ohne das Insulin nicht aus. Wichtig ist bei jeder Spritze immer die Hygiene. Während sich Diabetiker und auch andere Erkrankte solche Mittel selbst spritzen können nach Schulung durch den Arzt, darf nur ein Arzt in eine Vene spritzen.
Am häufigsten kommt wohl die Tablettenform bei den Deutschen in den Medizinschrank. Diese Tabletten sollte man am besten im Stehen einnehmen, und zwar mit einem recht großen Glas Wasser. Hat man Kautabletten bekommen, sollte man diese auch wirklich gut kauen. Bei den sogenannten Retardkapseln ist es so, dass sie ihre Wirkstoffe über den ganzen Tag versetzt freigeben. Wichtig ist hier, dass man sie auf keinen Fall teilen oder auch zerkauen darf.
Ebenfalls nicht sehr oft werden Zäpfchen verschrieben. Bei Kindern und Pflegebedürftigen sind diese Zäpfchen allerdings ideal, und auch für Menschen, die unter Durchfall leiden, sind sie zu empfehlen. Man führt diese Zäpfchen am besten mit der stumpfen Seite zuerst ein, dann gleiten sie viel besser.
Salben findet man sicherlich in fast jedem Arzneimittelschrank. Sie werden äußerlich angewendet, und helfen sehr gut bei Rheuma-Schmerzen, Hauterkrankungen und auch sehr oft bei stumpfen Sportverletzungen. Solche Salben sollten immer gut einmassiert werden. So ist es dann möglich, dass der Wirkstoff richtig gut und tief in die Haut eindringen kann. Somit wirkt die Salbe dann auch gleich viel schneller als es jede Tablette könnte. Wichtig ist immer, dass man sich hinterher die Hände wäscht.
Oft werden auch Wirkstoff-Pflaster verschrieben. Diese sind so konzipiert, dass sie den ganzen Tag über ihren Wirkstoff an den Körper abgeben, und zwar durch die Haut. Der Vorteil ist, dass man gar nicht erst daran denken muss, seine Medikamente einzunehmen zur rechten Zeit. Wichtig ist, dass man diese Art von Pflaster niemals zerschneiden sollte. Pflaster, die körperweit wirken, sollte man auf die Schulter, den Oberarm oder auch die Hüften kleben. Handelt es sich allerdings um ein lokal wirkendes Schmerzpflaster, dann muss es natürlich immer genau dort aufgeklebt werden, wo sich die betroffene Körperpartie befindet. Zielgenauigkeit ist hier sehr wichtig.
Zu guter Letzt noch eine weitere Darreichungsform, die sehr beliebt ist, die Tropfen. Sehr beliebt sind sie unter anderem deshalb, weil jede Arznei, die in flüssiger Form verabreicht wird, immer sehr schnell wirkt. Noch dazu ist es sehr leicht, diese Tropfen an das Alter und auch das Körpergewicht anzupassen. Tropfen sind auch sehr genau zu dosieren. Hat man ein Mittel mit pflanzlichen Wirkstoffen sollte man das Fläschchen vor der Nutzung immer erst gut schütteln, damit sich die Inhaltsstoffe richtig gut verteilen. Man sollte allerdings aufpassen, dass man die Flasche nicht verkehrt hält, denn dann kann es sehr schnell zu falschen Dosierungen kommen. Am besten ist es, wenn man sich vom Apotheker genau zeigen lässt, wie man die Flasche am besten hält.
Honig wird von den meisten Menschen als eine wunderbare Leckerei angesehen, die uns in vielen Lebenslagen das Leben versüßt. Vor allen in Deutschland ist es so, dass der Honig mehr als beliebt ist. Pro Kopf werden hierzulande jedes Jahr um die 1,5 Kilogramm des Honigs verspeist. Damit sind die Deutschen die ungeschlagenen Weltmeister.
Warum das genau so ist, das lässt sich sicher nicht einfach herausfinden, wenn überhaupt. Vielleicht sind die Ursachen bereits in der Mythologie zu suchen, denn das flüssige Gold versprach einst Unsterblichkeit. Oder es liegt an der jetzt auch erwiesenen fiebersenkenden Wirkung und auch daran, dass er das Halsweh bremsen kann und sogar offene Wunden heilt. Wahrscheinlich liegt es dann doch mehr daran, dass solch ein Honig auf jeden Fall ein Hochgenuss ist. Sogar die Sterneküche nutzt den Honig, sei es als gewisses Etwas oder i-Tüpfelchen bei bestimmten Speisen. Da wundert es sicherlich niemanden mehr, dass ständig wieder neue Sorten auf den Markt kommen.
Mittlerweile ist es der Stadthonig, der nun in aller Munde ist. Dieser hat einen ganz besonders raffinierten Geschmack. Das liegt daran, dass die Landbienen für gewöhnlich in den meisten Fällen nur eine einzige Blüte anfliegen. Die städtischen Bienen dagegen nutzen alles, was irgendwie blüht. Den Honig beispielsweise aus Berlin oder Hamburg kann man meistens aber nur auf den regionalen Märkten kaufen. Auch im Internet besteht oft die Möglichkeit, solch einen Honig zu bekommen.
Wer jetzt denkt, dass Honig nur in der recht sämigen Form so beliebt ist, der irrt sich. Auch in flüssiger Form ist Honig mehr als beliebt, und zwar als leckerer Honigwein, Honiglikör oder gar als Honigbier. In dieser Form sind sie für die meisten Menschen wahre Gaumenschmeichler. Meistens genießt man diese Getränke pur, aber auch als Zutat für unterschiedliche Mixgetränke werden sie sehr gerne genutzt. Sie sind nicht nur im Winter gut geeignet, um ein schönes Gefühl von Wärme zu vermitteln.
Auch als Badezusatz wird Honig immer beliebter. Allein schon der Duft ist geeignet, um den Menschen zu entstressen. Gleichzeitig legen sich die Inhaltsstoffe des Honigs auch um die Haut, machen sie samtig und schenken ganz wunderbares Wohlgefühl. Viele exklusive Wellness Hotels bieten ganz spezielle Programme mit Honig an.
Viele fragen sich, warum denn der eine Honig etwas flüssiger ist, und der andere dagegen wieder etwas fester. Das liegt immer daran, welche Art von Zucker in dem Honig enthalten ist. Flüssig wird der Honig durch Fructose gehalten, mit Glucose wird er fest. Vom Geschmack her gibt es bei beiden Sorten keinen Unterschied zu verzeichnen. Entscheidend ist eher die Farbe. Je heller ein Honig ist, desto süßer ist er dann auch. Wenn ein Honig recht dunkel ist, dann ist er kräftiger und zudem auch gleich herber.
Ganz neu im Trend sind momentan der Kleehonig, der Rosmarinhonig und auch der Kastanienhonig. Der Kleehonig ist sehr feincremig, und er hat einen sehr milden Geschmack, der auch leicht fruchtig ist. Dieser Honig eignet sich wunderbar zum Süßen von unterschiedlichen Desserts.
Der Rosmarinhonig hat ein tolles feines Kräuteraroma zu bieten. Dadurch kann er Salatmarinaden den letzten Schliff geben und auch den nötigen Pep.
Der Kastanienhonig ist nur etwas für alle diejenigen, die ein kräftiges und auch leicht herbes Aroma lieben. Wenn man einen Braten mit diesem Kastanienhonig bestreicht, dann bildet sich im Ofen eine absolut leckere Kruste.
Zu guter Letzt sollte man auch nicht das Gelée Royale vergessen, dies ist der Futtersaft der Bienenkönigin. Dieser Saft verleiht uns neue Energie, er stärkt zudem auch die Nerven, und das ist bei den Menschen sehr beliebt. Im Gelée Royale sind alle Vitamine der B-Gruppe enthalten, und auch ein ganz besonders leicht verdauliches Eiweiß, das sind die Hauptgründe, warum dieser Futtersaft bei uns so beliebt ist.
Im Sommer ist es ja für gewöhnlich so, dass aus den ganzen Gärten des Landes immer richtige Paradiese an Früchten werden. Hinter einigen dieser Obstsorten stecken sogar richtige sogenannte Schlank-Helden. Und das Beste ist, dass jede einzelne Frucht auch einen ganz speziellen positiven Effekt auf die Figur hat.
Auch wenn es gerade nicht die Zeit ist für frisches Gartenobst kann man dank der großen Fülle in unseren Supermärkten trotzdem diese Obstsorten nutzen für eine gute Figur.
Zwetschgen sind sehr gut geeignet, um den Körper zu entschlacken. Bekannt ist die Zwetschge sicherlich sehr gut als leckerer Kuchenbelag, aber die kleinere Schwester der herkömmlichen Pflaume eignet sich nicht nur wunderbar als Kuchenbelag. Nutzt man sie als kleinen fruchtigen Snack für zwischendurch, dann ist sie ein wahrer Hit für die Entschlackung. Verantwortlich dafür sind die vielen Ballaststoffe, in diesem Fall Pektine, die in dem schönen goldgelben Fruchtfleisch zu finden sind.
Brombeeren sind wirklich in der Lage, Fett zu verbrennen. Wenn diese kleine, schön schwarze Strauchfrucht richtig reif ist, dann schmeckt sie so richtig saftig süß. Kein Wunder, dass sie auch gut die Sinne betören kann. Aber auch die Brombeere kann man als echte Schlankwaffe ansehen. In der Brombeere ist sehr viel an Vitamin C enthalten, und das ist ja längst bekannt als Turbo-Fettverbrenner. Es kurbelt die oft etwas lahm liegende Fettverbrennung so richtig an.
Mirabellen sind einigen nicht so wirklich bekannt, und wenn, dann wohl eher nur als Marmelade oder auch als Likör. Mirabellen sind eine kleine Pflaumenart, und diese kleinen Früchte sind wahrlich das, was man als Allrounder bezeichnen kann. Das Beste an der gelben Frucht ist aber auf jeden Fall, dass sie für ein sehr lang anhaltendes Sättigungsgefühl sorgt, und somit ist man bestens geschützt vor Heißhungerattacken. Der Grund für diese Eigenschaft sind die Ballaststoffe, die in der Frucht enthalten sind.
Heidelbeeren sind zwar nur recht klein, aber ganz groß, wenn es darum geht, Fettzellen zu bremsen. Bekannt sind die Heidelbeeren auch als Blaubeeren, was sicherlich an der Farbe liegt.
Diese Beeren sind in der Lage, die Bildung von Fettzellen zu hemmen, und das liegt an den Polyphenolen, die in den Heidelbeeren enthalten sind. Diese Polyphenole werden auch bezeichnet als sekundäre Pflanzenstoffe.
Sehr beliebt sind auch immer die Pfirsiche. Diese sind sehr gut geeignet, um wirklich effektiv zu entwässern. Diese schöne Frucht ist seidig behaart, und sie hat ein wirklich großes Depot an sehr wichtigen Mineralien wie beispielsweise Eisen und auch Kalium. Diese Mineralien regen sehr gut die Nierentätigkeit an, und das ist ganz wunderbar, denn so können diese den kompletten Körper richtig gut entwässern.
Bekannt ist er ja bereits seit vielen Jahren, und auch beliebter wird er hierzulande immer mehr. Die Rede ist hier vom grünen Tee. Dieses Getränk gilt schon als regelrechte Geheimwaffe. Aber man kann ihn nicht nur gut trinken, auch als schneller Wellness Kurztrip für die Haut und das
Haar ist der Tee sehr gut geeignet.
Schon seit langem ist es bewiesen, und zwar durch japanische Studien, dass grüner Tee ganz extrem gesund ist. Er schützt sehr gut das Herz, und zudem ist er auch in der Lage, das Leben zu verlängern. Pro Tag sollte man mindestens fünf Tassen von diesem Tee trinken, so die Empfehlung. Hält man sich daran, dann kann man sicher sein, dass der Körper absolut optimal versorgt wird mit Gesundstoffen wie beispielsweise Magnesium und auch Kalzium. Allerdings muss man dabei sagen, dass nicht jeder Tee auch gleich gut ist. Daher ist es gerade in diesem Falle sehr ratsam, zu Sorten zu greifen, die mit einem Biosiegel ausgestattet sind.
Grüner Tee enthält sehr viele Polyphenole, und diese sind in der Lage, die freien Radikale einzufangen. So hemmt der grüne Tee Entzündungen. Außerdem ist in diesem Tee auch gleich noch Collagen enthalten, und da ist es dann kein Wunder, dass er auch noch ein perfekter Faltenkiller ist. Gerade die zarte Haut im Gesicht und natürlich am Dekolleté profitiert auf jeden Fall davon. Eine sehr intensive Wirkung hat eine Grüntee-Maske. Dafür mischt man vier Teelöffel warmen grünen Tee mit zwei Teelöffeln Honig, zwei Esslöffeln Weizenkleie und auch einem Teelöffel pürierter Avocado. Diese Mischung dann als Maske auf das Gesicht auftragen, und auch das Dekolleté nicht vergessen. Für fünfzehn bis zwanzig Minuten einziehen lassen und hinterher wieder gut abwaschen.
Auch das Haar profitiert vom grünen Tee. Darin ist auch eine sehr große Dosis Zink enthalten, und dieses schöne Mineral gilt als wahrer Haarschmeichler. Es legt sich wie eine richtige Schutzhülle rund um das Haar, und so wird das Haar dann viel kräftiger und zugleich wird auch die Struktur geglättet. Das Ergebnis ist Haar, das wirklich wunderschön glänzt. Am besten stellt man sich ein Grüntee-Haarwasser her. Dafür benötigt man zwei Esslöffel Grüntee-Blätter, die man mit einem Viertelliter Wasser aufkocht. Dann für gute zehn Minuten ziehen lassen und anschließend wieder abseihen. Einmal in der Woche sollte man das Haar damit spülen, natürlich nach der üblichen Haarwäsche.
Wahre Wunder kann der grüne Tee bewirken, wenn es um geschwollene Augen geht. Im grünen Tee ist ein sehr hoher Anteil an Gerbsäure enthalten, und der sorgt in Windeseile dafür, dass die Lymphgefäße auch ganz schnell wieder abschwellen. Man lässt einfach zwei Beutel Grüntee für drei Minuten ziehen. Wenn sie dann abgekühlt sind, legt man sie für zehn Minuten auf die Augen. Wenn es noch schneller gehen muss, dann bieten sich Eiswürfel aus grünem Tee an. Dafür gibt man einfach nur den grünen Tee, der vorher zubereitet wurde, in die handelsüblichen Eiswürfelbehälter. Natürlich ist dies etwas aufwändiger, aber wenn man öfters mit geschwollenen Augen zu tun hat, kann man sich ja diese Eiswürfel auf Vorrat einfrieren.
Die Gerbstoffe im grünen Tee sorgen auch dafür, dass er beruhigend wirkt auf Magen und Darm. Sie sind es auch, die dem grünen Tee seinen bekannten herben Geschmack verleihen.
Weizen, Hafer, Hirse und Leinsamen – die meisten von uns kennen diese Namen nur, wenn es um den Inhalt des Müslis am Morgen geht. Sicher, hier sind sie sehr beliebt und natürlich auch gesund, aber auch für kosmetische Probleme sind sie bestens geeignet.
In jedem einzelnen dieser ganzen kleinen Körner stecken sehr wertvolle und auch hoch konzentrierte Nährstoffe. Dies sind unter anderem Proteine, Vitamine, Fette und auch Kieselsäure und Mineralien. Dadurch ist das Getreide durchaus in der Lage, die Vorratsspeicher der Haare und der Haut wieder richtig gut aufzufüllen. Ein echtes Naturtalent ist in diesem Fall mit Sicherheit der Weizen, und zwar immer dann, wenn es um den Bereich der Anti-Falten-Pflege geht. Die Weizenproteine sind in der Lage, der Haut zu helfen, die wichtige Feuchtigkeit zu speichern. Auch Fältchen werden so geglättet, und zudem auch noch Collagen aufgebaut. Dieses ist zuständig für die Elastizität der Haut.
Aber auch in Roggen, Hafer und natürlich Gerste stecken natürliche, hochwirksame Pflegestoffe. Der Hafer ist bestens geeignet, um die Struktur von dünnem und müdem Haar zu kräftigen, aber nicht nur hier zeigt er eine sehr gute Wirkung. Auch beispielsweise bei der Cellulite hilft er, das Bindegewebe zu stärken.
Für die Haare ist Weizenkeimöl eine sehr gute Pflege. In diesem Öl ist sehr viel Vitamin E enthalten, und dadurch wird ein trockenes und poröses Haar sehr gut repariert. Man massiert dieses Öl am besten von den Spitzen her ein und lässt es über Nacht einwirken. Morgens dann wie gewohnt wieder auswaschen.
Haferflocken werden sehr gerne in Gesichtsmasken verwendet. Sie sind in der Lage, die Gesichtskonturen zu straffen und vorhandene Fältchen zu glätten. Einen Esslöffel an Haferflocken zusammen mit drei Esslöffeln Milch ganz kurz aufkochen. Dann gut abkühlen lassen und den Brei als Maske auftragen. Die Einwirkzeit sollte zehn Minuten betragen.
In einer Körpercreme ist Gerstenextrakt sehr beliebt. Das ist deshalb so, weil er einen recht hohen Gehalt an Vitamin E, Fett und auch Kieselsäure zu bieten hat. Dies ist eine ideale Mischung, um auch ganz raue und trockene Hautpartien wieder so richtig schön streichelzart zu bekommen.
Innerlich angewendet, beispielsweise im bereits angesprochenen Müsli, sind die Körner und auch Getreideflocken eine sehr gesunde Nervennahrung. Durch die enthaltene Kieselsäure glänzt das Haar wieder richtig, und man bekommt wieder feste Fingernägel.
Es ist wirklich so, als wenn man in eine vollkommen andere Welt eintaucht, wenn man ein sogenanntes Hamam betritt. Hier erwarten den Gast schöne glatte und auch warme Steine, die Luft ist erfüllt von Wasserdampf, und die Beleuchtung ist entsprechend gedämpft. Alle Kälte und auch Stress und Hektik bleiben hier wirklich vor der Tür zurück, und wenn man dann dort badet meint man wirklich, man in in 1001 Nacht gelandet.
Dies ist eine Badezeremonie, die nach einem Ritus durchgeführt wird, der bereits viele Jahrhunderte alt ist. Das Ziel dieses Rituals ist es, den Körper wirklich gründlich zu reinigen und auch den Geist zu erfrischen.
Wer an dieser Zeremonie teilnimmt, wird sich zunächst einmal mit einem Pestemal bekleiden, das ist ein Baumwolltuch, das sehr dünn ist, und das um die Hüften geschlungen wird. Dann betritt man einen schönen warmen Raum. Für gewöhnlich wird dieser Raum dominiert durch einen recht großen und runden Marmortisch, dieser wird auch als Nabelstein „Göbektasi“ bezeichnet. Rundherum fließt Wasser in Marmorbecken, und zwar sowohl warmes als auch kaltes Wasser. Hier sagt man, dass Wasser auf jeden Fall fließen muss, damit es auch wirklich richtig reinigen kann. Dann nehmen die Frauen dort Kupferschalen, und damit gießen sie sich das Wasser über den gesamten Körper. Anschließend legt man sich auf den Nabelstein. Dieser ist beheizt, und der Sinn des Ganzen ist, den Körper nur sehr leicht zu erhitzen.
Durch diese Wärme werden dann auch gleich die Muskeln entspannt, und auch das Immunsystem macht sich auf den Weg. Durch den Dampf werden auch die Poren geöffnet, und somit ist die Haut dann vorbereitet für alles das, was dann noch kommt, wie die bekannte Seifenmassage und auch das gründliche Peeling. Der Badegast wird hier von oben bis unten in einen schönen Schaum gehüllt, und dann verrichten der Bademeister oder die Badefrau ihr Werk, indem sie den Gast nach allen Regeln der Kunst richtig durchkneten. Mittels eines Handschuhs aus Seide oder alternativ auch aus Ziegenhaar werden die alten Hautschüppchen ganz einfach wieder weggerubbelt. Das bringt eine erhöhte Durchblutung, und gleichzeitig wird auch noch der Hautstoffwechsel sehr gut angeregt. Weggespült werden die gelösten Hautschüppchen und auch die Schlacken dann wieder durch schöne sanfte Wassergüsse, ebenfalls aus der Kupferschale. Dieses recht umfangreiche Baderitual ist nicht nur für die Reinigung gedacht, denn in sehr viele orientalischen Ländern ist dieses Ritual auch ein ganz wesentlicher Aspekt in der gesamten Schönheitspflege. In vielen dieser Länder ist es so, dass Schönheit nicht nur eine glatte Haut bedeutet und schönes Haar, sondern das Ganze hat auch sehr viel zu tun mit Zufriedenheit, Entspannung und auch dem genussvollen Selbstbewusstsein der Damen.
Wem der Handschuh aus Ziegenhaar zu hart ist, der kann alternativ auch ein ganz sanftes Peeling ausprobieren mit der beliebten Lavaerde, auch bekannt als Rhassoul. Diese recht weiche, aber sehr mineralstoffreiche Erde stammt aus Marokko, und zwar aus dem Atlasgebirge. Sie ist im gesamten Orient ein sehr beliebtes Reinigungsmittel. Sie ist in der Lage, sowohl die Haut als auch die Haare richtig schön samtweich zu machen. Diese Lavaerde weicht man einfach nur in etwas warmem Wasser auf. Anschließend wird das zu einer Paste verknetet, und dann nur ganz leicht in die Haare und auch die Haut einmassiert. Wichtig ist zu wissen, dass in dieser Lavaerde keinerlei Tenside enthalten sind. Sie hat aber eine sehr hohe Quellfähigkeit, und daher ist sie auch in der Lage, Talgreste und auch abgestorbene Hautschüppchen zu binden.
Gleichzeitig nimmt dann auch die Haut die Mineralstoffe auf. Wenn dieses Rhassoul dann ganz leicht angetrocknet ist, dann spült man es einfach mit klarem Wasser wieder ab. Wichtig ist, dass man es aus den Haaren sehr gründlich entfernt, denn sonst können die Haare sehr schnell stumpf wirken.
Abschließend gibt es noch einen Guss aus kaltem oder auch lauwarmem Wasser, und dann ist die Haut wirklich bestens vorbereitet für alle Pflegebehandlungen, die noch folgen. Wenn man sich im Orient befindet, kommt an dieser Stelle die Enthaarung mit einem Warmwachs, das den Namen Halawa trägt. Dies ist eine Mischung aus Pflanzenöl, Zucker und auch Zitronensaft. Aber auch in Deutschland steht diese Methode der Enthaarung immer höher im Kurs. Der abschließende letzte Schritt ist dann das Verwöhnen der Haut und des Haares, und zwar mit sehr reichhaltigen Cremes und natürlich auch duftenden Ölen. Dafür gibt es bereits eine sehr lange Tradition, denn heute weiß man, dass diese Art von einem verschwenderischen Umgang mit Ölen und Salben bereits bei den alten Ägyptern durchaus normal war. Dies kann man erkennen aus unterschiedlichen Grabbeigaben und auch anhand von Rezepturen, die mittlerweile schon Jahrtausende alt sind.
Danach geht es dann in einen Ruheraum, und dort stehen dann für gewöhnlich auch Obst und Getränke bereit. Nachdem man sich dann so gestärkt hat, steht ein sehr intensives Verwöhnprogramm an, und zwar ebenfalls für Haut und Haare. Für einen herrlichen Glanz im Haar sorgt man mit nährenden Packungen, die aus Oliven- oder Mandelöl, Eigelb und auch Honig sowie Zitronensaft bestehen. Rötliche Lichteffekte zaubert Henna in dunkles Haar. Für das Gesicht nutzt man Masken aus Heilerde, Joghurt, Blütenwassern, Honig und auch kostbaren Ölen. Für die Hände wird gerne ein Bad in Olivenöl genutzt, das lauwarm sein sollte. Dieses macht die Hände schön zart und stärkt gleichzeitig auch noch die Nägel. Sehr beliebt ist hier auch die Kombination von etwas Honig mit Mandelöl.
Für den Körper ist dann eine Erfrischung mit Blütenwässern vorgesehen. Gesalbt wird er dann auch noch, und zwar mit schön duftenden Ölen. Sehr gerne wird hier auch die „Königin der Blumen“, die Rose, genutzt. Das sehr kostbare Rosenöl ist ein Hautpflegemittel, das sehr hochwirksam ist. Es hat eine aufbauende Wirkung, dann wird auch noch die Zellerneuerung angeregt und auch eine hochempfindliche Haut kann dieses Öl sehr gut vertragen.
Im Orient ist es so, dass der Ruheraum auch gleichzeitig ein Ort ist, der Geselligkeit bietet. Hier können die Frauen ihren Tee genießen, immer gut auf weichen Kissen gebettet.
Wer nicht gerade ein Hamam in seiner Nähe hat, und wenn der nächste Wellnessurlaub auch noch etwas weiter weg ist, der kann sich ein paar dieser orientalischen Freuden auch ganz einfach zu Hause zaubern. Schon von Kleopatra können wir lernen, wie man das am besten macht. Absolut legendär sind auf jeden Fall ihre Bäder in Eselsmilch, ebenso auch wie ihre unglaubliche Ausstrahlung. Bei dieser hat sie allerdings auch etwas nachgeholfen, und zwar mit tollen Düften. Bekannt ist auf jeden Fall, dass sie eine Vorliebe hat für Myrrhe, Weihrauch und auch andere sehr intensive Duftkompositionen. Für die Liebesstunden wurden ihre Gemächer den Überlieferungen nach mit Rosenblüten dekoriert.
Es muss ja nicht unbedingt ein Bad in Eselsmilch sein, auch ein Bad mit herkömmlicher Kuhmilch oder auch Sahne erfüllen den gleichen Zweck. Dies kann man auch ohne Probleme mit Rose, Ylang-Ylang, Lavendel oder auch einigen Gewürzölen absolut stilecht beduften. Man muss hierfür nur die ätherischen Öle in die Milch oder die Sahne träufeln, man kann auch noch etwas Honig dazugeben. Die Mischung kommt dann in das Badewasser. So einfach kann man sein Zuhause in den Orient verwandeln.
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