Die besten Heilpflanzen für Frauen – Linderung mit der Phytotherapie [ März 12th, 2010 ] Posted in » Gesundheit
Heutzutage mag sich kaum noch jemand allein auf die Schulmedizin verlassen. Zusammen mit der sorgfältigen Auswahl der richtigen Heilpflanzen kann die Heilung vieler Krankheiten schnell und erfolgreich beschleunigt werden.
Gerade die Phytotherapie, die Pflanzenheilkunde, kann schon bei den ersten Anzeichen einer Gesundheitsstörung eingesetzt werden und Verschlimmerungen verhindern. Frauen sind seit Jahrtausenden besonders interessiert an Heilpflanzen und entsprechend geschickt in der Anwendung. Das gilt nicht nur bei typischen Frauenleiden, die das Wohlbefinden stören, ohne dass sie richtig krank machen.
Auch Erkältungen, Schlafstörungen und Krebserkrankungen werden mit Heilpflanzen therapiert. Die Auswahl der richtigen Pflanze ist jedoch nicht immer einfach, denn insgesamt sind über 500 Mittel in der Naturheilkunde bekannt. Und nicht nur Laienbehandler interessieren sich für die vielen Pflanzen. Viele Heilpraktiker arbeiten ausschließlich mit der Phytotherapie und auch Ärzte interessieren sich mehr denn je für die Heilkraft aus der Natur.
In Zeiten, in denen die meisten Patienten einen Großteil ihrer Medikamente selbst zahlen müssen, steigen auch die Ansprüche an das Medikament. Der Selbstzahler möchte sich vor allem mit wenig Chemie, dafür aber dauerhaft und ohne Nebenwirkung heilen. Ein Trend, der auch an der Pharmaindustrie nicht vorübergegangen ist. Niemand muss heute mehr Kräuter in der freien Natur sammeln. Die Pflanzen wachsen unter strengen Bedingungen, werden geerntet und gereinigt. Anschließend erfolgt die Aufbereitung.
Manche Heilpflanzen werden zu Tinkturen, andere zu Kapseln oder zu Pulver verarbeitet oder nur zerrieben. Die Wirkung der meisten Pflanzen, die seit Menschengedenken zur Heilung eingesetzt wurden, lange bevor es die Schulmedizin gab, ist wissenschaftlich bewiesen.
Die bekannteste Pflanze der Naturheilkunde ist der Baldrian. Baldrian hilft bei Unruhezuständen und besonders bei Schlafstörungen. Dabei können die Schlafstörungen hormonelle Ursachen haben oder stressbedingt sein. Baldrian lässt den Menschen nicht nur schneller einschlafen, auch wird die nächtliche Ruhephase insgesamt erholsamer. Wer morgens ausgeruht ist, ist leistungsfähiger und weniger infektanfällig. Baldrian kann zwar jeder selbst sammeln, die aufbereiteten Stoffe aus der Apotheke oder dem Reformhaus sind jedoch geschmacklich auch soweit verändert, dass sie genießbar sind.
Bei der Auswahl sollte man nicht nur auf den Preis sondern auch auf die Konzentration der Inhaltsstoffe achten. Die genaue Dosierung entnimmt man der Packungsbeilage. Baldrian darf nicht mit anderen Beruhigungsmitteln oder Schlafmitteln kombiniert werden.
Auch das Johanniskraut hat eine beruhigende Wirkung. Es wirkt außerdem in extremen Stresssituationen ausgleichend und behebt Zustände mit depressivem Ursprung. Johanniskraut gibt es als Tee. Stärker ist die Wirkung jedoch als Tabletten. Johanniskraut geht Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten ein. Deshalb sollte man die Einnahme unbedingt mit dem Arzt absprechen.
Der Rosmarin ist mehr als ein Küchenkraut. Er findet sein Einsatzgebiet bei kolikartigen Bauchschmerzen. Das gilt besonders dann, wenn die Schmerzen ihre Ursache im Stress haben. Rosmarin gibt es als Öl für eine Einreibung oder in Teeform.
Eine der erfolgreichsten Heilpflanzen an die viele Hoffnungen geknüpft werden, ist die Mistel. Sie wirkt nicht nur bei leichten Erhöhungen des Blutdrucks, sondern wird auch seit längerem in der Krebstherapie eingesetzt. Die Mistel wird als Tee verabreicht und als Begleittherapie bei Krebs durch den Arzt oder Heilpraktiker gespritzt.
Salbei ist das Universalmittel bei Erkrankungen des Mund- Rachenraums. Salbei gibt es als Tee oder als Öl. Als echtes Öl kann es speziellen Duftlampen beigemischt werden. Damit wird die Raumluft desinfiziert, was besonders hilfreich ist, wenn sich in Familien Erkältungskrankheiten ausbreiten. Mit wenigen Tropfen des echten Salbeiöls in warmem Wasser hilft Gurgeln gegen Halsschmerzen.




